Bad Urach
GermanyIm Windpark Bad Urach in Hengen im Landkreis Reutlingen liefern zukünftig fünf moderne Windenergieanlagen (WEA) des Typs Nordex N175-6.8MW klimafreundlichen Ökostrom für über 25.000 Vier-Personen-Haushalte. Das ist mehr als der Bedarf der umliegenden Gemeinden Hülben, Grabenstetten, Römerstein, Münsingen, St. Johann und Dettingen an der Erms zusammen. Der Windpark leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Energiewende in Baden-Württemberg - mit Windkraftstrom aus der Region und für die Region.
PROJEKTZEITPLAN
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AUFSTELLUNG REGIONALPLANUNG
Im Jahr 2023 wird die Aufstellung eines Regionalplans in Bezug auf Windenergie beschlossen.
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START DES PROJEKTS
Das Unternehmen SOWITEC stellt erste Planungen für einen Windpark in Bad Urach an.
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VORSTELLUNG IM GEMEINDERAT
In Bad Urach soll ein Teilflächennutzungsplan aufgestellt werden. Der Gemeinderat wird hier bei den aufkommenden Fragen durch SOWITEC unterstützt.
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ÖFFENTLICHE GEMEINDERATSSITZUNG
In einer öffentliche Gemeinderatssitzung werden offene Fragen zum Projekt und zur Windenergie beantwortet.
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INFORMATIONSVERANSTALTUNG FÜR GRUNDSTÜCKSEIGENTÜMER
Im Jahr 2025 erfahren die Grundstückseigentümer der künftigen Windparkflächen Details zum Projekt.
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UNTERZEICHNUNG PACHTVERTRÄGE
Die letzten Pachtverträge über die für die Windenergieanlagen erforderlichen Flächen werden geschlossen. Der Park wird nun auf Eigentum der Gemeinde Bad Urach sowie auf einigen Flächen von ForstBW geplant.
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JUNI 2025 - GENEHMIGUNGSANTRAG
Einreichen des Genehmigungsantrags beim Landratsamt Reutlingen.
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SEIT SEPTEMBER 2025 - NATURSCHUTZFACHLICHE UNTERSUCHUNGEN
Im Jahr 2025 werden von unabhängigen Gutachtern die Tier- und Pflanzenvorkommen untersucht. Im nächsten Schritt werden aus diesen Ergebnissen naturschutzfachliche Gutachten erstellt.
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SEIT OKTOBER 2025 - ERSTELLUNG WEITERER GUTACHTEN
Für das Projekt sind weitere Gutachten und Messungen notwendig. Es werden weitere Berechnungen zu Schall, Schatten, Turbulenz, Radar und Richtfunk durchgeführt.
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ABSCHLUSS STÄDTEBAULICHER VERTRAG
Die Zusammenarbeit zwischen SOWITEC und der Gemeinde Bad Urach wird vertraglich festgehalten. Als nächster Schritt folgen Windmessungen.
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VORAUSSICHTLICH Q2/2026 - GENEHMIGUNG
Erhalt der Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz.
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VORAUSSICHTLICH 2027 - BAUBEGINN
Geplanter Baubeginn für das Energiewendeprojekt.
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VORAUSSICHTLICH AB 2029 - INBETRIEBNAHME
Geplante Inbetriebnahme der fünf Windenergieanlagen.
WINDKRAFT ALS GUTER NACHBAR
Bedürfnisse der Anwohner im Blick
Ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung eines Windparks ist es, darauf zu achten, dass der Betrieb der Anlagen möglichst keine Beeinträchtigungen für die Nachbarinnen und Nachbarn des Windparks mit sich bringt. Dazu werden die Auswirkungen von Geräuschemissionen im Rahmen einer Schallprognose untersucht und sichergestellt, dass die Immissionsrichtwerte gemäß der bundesweit gültigen Verwaltungsvorschrift „Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm“ eingehalten werden.
Der Schatten, den die Anlagen an sonnigen Tagen werfen, wird ebenso im Rahmen einer Schattenwurfprognose betrachtet, um die geltenden Richtwerte des Länderausschusses für Immissionsschutz einzuhalten. Dazu gehören auch gegebenenfalls einzuhaltende Abschaltzeiten bei bestimmten Sonnenständen.
VORTEILE FÜR DIE GEMEINDE BAD URACH
Finanzielle Beteiligung durch Pacht-Entgelte
Direkte Beteiligungsmöglichkeit Bad Uracher Einwohnerinnen und Einwohner über Energiegenossenschaften
Bad Uracher Windstrom: Jede Anlage produziert jährlich ca. 18,0 Mio. kWh Ökostrom = Strombedarf von ca. 3.900 Familien
Lokale Wertschöpfung
Gemeinsame Planung von Ausgleichsmaßnahmen, um das regionale Ökosystem gezielt aufzuwerten
Beitrag zum Klimaschutz und zur Unabhängigkeit von Energieimporten
Vorzeigekommune im Landkreis und der gesamten Region
DAS WINDPARKDESIGN
Das Windparkdesign wurde im Laufe der Projektentwicklung mehrmals angepasst und optimiert. Bei diesem Prozess ist ein Park-Layout entstanden, das auf den folgenden Visualisierungen dargestellt ist. Die Bilder zeigen den künftigen Windpark aus verschiedenen Perspektiven in den Ortsteilen.