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Uruguays
Wirtschaft bewies ihre Wiederstandsfähigkeit, indem das BIP des
Land nach der Wirtschaftskrise 2001-2002 von einem Absturz von
-11% wieder auf 11,8% (2004), 6,6% (2005) und 7,0% (2006) stieg.
Uruguay ist mit einer Bevölkerungszahl von nur 3 Millonen
Einwohnern kleiner, als seine Nachbarstaaten, aber seine Wirtschaft ist
eine der offensten für internationale Unternehmen. Die Regierung
unterstütze ausländische Gewerbe und Investitionen in allen
Sektoren des Landes um die Entwicklung voranzutreiben und die
Wirtschaft zu stärken. Mit nur 2.350MW installierter Leistung hat Uruguay mit der wachsenden Nachfrage nach Elektrizität zu kämpfen. Bisher wurden Versorgungsspitzen mit Stromimporten aus den benachbarten Argentinien und Brasilien gedeckt. Diese Länder haben nun aber selbst mit ihrer heimischen Energieversorgung zu kämpfen, die Preise für importierten Strom steigen. Elektrizitätsimporte wurden zu einer nationalen Angelegenheit. Aufgrund sehr geringer Vorräte an fossilen Brennstoffen und ausgereizter Möglichkeiten für die Wasserkraft sucht Uruguay nach weiteren Energieressourcen. Der staatliche Energieversorger UTE ermittelt derzeit zusammen mit dem SoWiTec Uruguay Team in Montevideo das Potential für Windenergie in Uruguay. Windenergie stellt eine nachhaltige, nationale Energieressource für Uruguay dar. Zu diesem Zeitpunkt kann noch keine sichere Schätzung zu dem Windenergiepotential des Landes gemacht werden. Windmessungs-Programme werden gerade entwickelt. Das Wachstum der Stromnachfrage von 5% ergibt einen Versorgungsengpass von 150MW pro Jahr. Für die Windkraft mit einem Wirkungsgrad von 40% bedeutet dies ein Marktpotential von jährlich 375MW zusätzlich installierter Leistung. |
| SoWiTec
Uruguay entwickelt derzeit eine Pipeline von 1.200MW an einigen der
windigsten Standorte des Landes. Die Provinzen entlang der Küste
sind die attraktivsten, allerdings gibt es auch einige
vielversprechende Standorte im Landesinneren. |
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